
Die 48. German Conference on Artificial Intelligence, organisiert von der Gesellschaft für Informatik, zählt zu den wichtigsten europäischen KI-Konferenzen. Dass Perelyn in diesem Jahr nicht mit einem, sondern mit zwei Workshop-Beiträgen vertreten war, ist für uns ein Zeichen dafür, dass unsere Forschungsarbeit auf fruchtbaren Boden fällt.
Im Workshop der Fachgruppe Wissensmanagement stellte Michael Banf einen Ansatz vor, an dem wir intensiv arbeiten: Tripartite GraphRAG via Plugin Ontologies. Die Idee dahinter ist eine spezielle GraphRAG-Repräsentation, die Wissensstrukturen so organisiert, dass KI-Systeme gezielter und kontextsensitiver auf Informationen zugreifen können.
Am Nachmittag übernahm Johannes Kuhn im Workshop „AI in Production". Sein Thema: Wie können sprachmodellspezifische Standards wie das Model Context Protocol die Kommunikation zwischen KI-Systemen und Fertigungsumgebungen verbessern? Die Frage klingt technisch, hat aber einen sehr konkreten Kern. In der industriellen Fertigung fehlen bis heute standardisierte Schnittstellen für die Integration von KI. Genau das bremst viele Unternehmen aus.
Was uns besonders gefreut hat: die Diskussionen nach den Vorträgen. Johannes' Beitrag löste einen intensiven Austausch über die Komplexität aus, heterogene Systeme in der Produktion miteinander zu verbinden. Und beim Wissensmanagement-Workshop ergaben sich Gespräche, die wir gerne vertiefen werden.
Forschung und Praxis gehören für uns zusammen. Konferenzen wie diese zeigen, wo die Brücke tragfähig ist.
Event

Liliya Imasheva stellte auf der Conf42 Large Language Models 2026 eine Validierungs-Pipeline zur Bewertung von KI-Zusammenfassungen vor.
Event

Perelyn stellte auf der IOCMA 2026 der Konferenz unser Verfahren vorgestellt, das Graphdaten wie Lieferketten oder Netzwerke so transformiert, dass KI-Modelle auch über große Distanzen hinweg verlässlicher daraus lernen.